LaB K
Kunst
  • betrachten
  • produzieren
  • diskutieren
  • News
  • Feuilleton
  • Publikationen des LaB K

28. Juni 2019

Negativpreis gegen Altersdiskriminierung in der Kunst

 

Der Rat der Künste möchte zum Überdenken dieser Altersgrenzen anregen. Aus diesem Grund verleiht er nun erstmalig den Negativpreis, der sich gegen Altersdiskriminierung in künstlerischen Förderprogrammen richtet. Der Preis hat die Form eines Pferdeapfels und bezieht sich auf das historische Pferdeapfelattentat gegen König Friedrich Wilhelm VI. auf der damaligen Düsseldorfer Kastanienallee (heute Königsallee) von 1848. Hinter der Preisvergabe steht weniger die Absicht, Institutionen an den Pranger zu stellen, als vielmehr Altersgrenzen generell abzuschaffen, so wie es die Schweiz bereits praktiziert. Eine Pressekonferenz findet dazu am 2. Juli um 11 Uhr im Schloß Benrath statt.

 

Der Rat der Künste Düsseldorf wurde im April 2018 nach Berliner Vorbild von den Kulturschaffenden Düsseldorfs im Plenarsaal des Rathauses Düsseldorf gewählt. Der Rat der Künste vertritt die Interessen Kulturschaffender gegenüber der Stadt, dem Land NRW, dem Bund und soll bei kulturpolitischen Entscheidungen beraten, Kulturentwicklung begleiten und Impulse für Planungen geben. Er will Kultur sichtbar machen und eine Lobby für sie schaffen. Kunst als Inbegriff menschlicher Lebensäußerung ist die anregende und reflektierende Kraft für Stadt und Gesellschaft unverzichtbar. Darüber hinaus sind Kunst und Kultur Standortfaktoren, die eine Stadt unverwechselbar machen und ihr Anziehungskraft verleihen.

 

Ein Jahr Rat der Künste Düsseldorf

Auf der Pressekonferenz resümiert der Rat der Künste Düsseldorf die bisherige Arbeit.  Im Besonderen wird die Arbeit der AG Soziales als Schwerpunktthema vorgestellt. Die AG Soziales setzt sich dafür ein, diese hochqualifizierten Menschen in ihrem Beruf als Künstler arbeiten zu lassen, ihre wirtschaftliche Existenzgrundlage, wo möglich, rechtzeitig zu stärken und ihre Wohn- und Ateliersituation zu sichern. Künstlerinnen und Künstler gehören trotz ihres hohen Bildungsniveaus und Ansehens in der Gesellschaft zu den Berufsgruppen mit den niedrigsten Einkommen.

 

In der Künstlersozialkasse können sich Künstler zwar seit 1983 günstig krankenversichern, jedoch bleibt bei der Rente zu oft zu wenig übrig. Die Alterseinkünfte betragen durchschnittlich nur die Hälfte dessen, was andere Arbeitnehmer erhalten. Auch hier bemüht sich die AG Soziales die Situation der Künstler und Künstlerinnen zu verbessern, indem sie das Problem öffentlich macht, dazu Workshops und Diskussionsrunden mit Betroffenen, Politik und Fachleuten organisiert. Darüber hinaus setzt sich der Rat der Künste für altersunbegrenzte Fördermöglichkeiten ein, wie Stipendien, Preise, Residenzprogramme und Projektförderungen. Diese sind zu 90% altersbeschränkt, das zugelassene Durchschnittsalter liegt hier bei 35 Jahren.

 

 

 

 

[mehr]

19. Juni 2019

Rundgang an der fadbk | HBK Essen, Eröffnung am 5. Juli 2019

Die Hochschule der bildenden Künste (HBK) Essen und die Freie Akademie der bildenden Künste (fadbk) öffnen vom 5. bis 10. Juli 2019 erstmalig im Sommer ihre Türen zum traditionellen Rundgang.

In den Werkstätten und Malsälen des Hauptgebäudes in der Prinz-Friedrich-Straße 28 A, im angrenzenden Atelierhaus KU20 und den Ateliers KU187 und KU199 auf der Kupferdreher Straße werden auf einer Ausstellungsfläche von über 2.400 Quadratmetern Semesterarbeiten der Studierenden aus den Fachgebieten Malerei/Grafik, Fotografie/Medienkunst und Bildhauerei gezeigt. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Bandbreite der künstlerischen Arbeit der beiden Institutionen: Malerische, bildhauerische und fotografische Arbeiten wie auch viele interdisziplinäre, installative und multimediale Werke sind zu entdecken.

 

Zur Eröffnung am Freitag, den 5. Juli 2019 um 19 Uhr laden wir Sie herzlich ein! Als Grußwortredner dürfen wir in diesem Jahr Muchtar Al Ghusain, Kulturdezernent der Stadt Essen, begrüßen.

[mehr]

17. Juni 2019

Ausschreibung Beethoven Reloaded – Kunstpreis für interdisziplinäre Projekte

 

Die Ausschreibung richtet sich bundesweit an freischaffende bildende Künstler, Musiker, Autoren, Medienkünstler und Hochschulen (Einreichungsfrist: 14. November 2019).

Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter:


13. Juni 2019

Rundgang 2019 an der KHM


Mit Ausstellungen, Filmprogrammen, Konzerten, Lesungen, Performances und Studienberatung. Die beste Möglichkeit, die Kunsthochschule für Medien Köln kennenzulernen. Eröffnung, Mittwoch, 10. Juli, 18 Uhr

 

Der Rundgang der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) umfasst zahlreiche Werke aus der vielfältigen Projekt– und Studienwelt. Sound- und Videoinstallationen, Fotoarbeiten, literarische Texte, Klangobjekte, Performance-Installationen, Malerei und Mixed-Media-Arbeiten, Filme aus den Bereichen Spiel- und Dokumentarfilm, Essay, Animation, Werbung und experimenteller Film werden jedes Jahr an vier Tagen präsentiert – darunter auch viele Diplomarbeiten von Absolvent*innen.
Ateliers, Studios, Labore, Seminarräume, das Aula-Kino und andere Produktionsstätten der KHM verbinden sich im Rahmen des Rundgangs zu einem Ausstellungsparcours, der zahlreiche Gebäude der Kunsthochschule umfasst, aber auch Räume in der näheren Nachbarschaft einbezieht. Das detaillierte Programm folgt im Juli!

 

 

Öffnungszeiten der Ausstellungen: Mittwoch, 18 bis 21 Uhr, Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 20 Uhr
Filmprogramm in der Aula: Donnerstag bis Sonntag, jeweils 14, 16, 18 und 20 Uhr
Studienberatung: Donnerstag, Samstag und Sonntag, jeweils 14 – 16:30 Uhr, Foyer Aula, Filzengraben 2
Infopoint: Foyer Aula, Filzengraben 2, 50676 Köln
Eintritt frei, Angebote von kleinen Speisen und Getränken

[mehr]

8. Juni 2019

Individuelle Künstler*innenförderung – Antragstellung ab sofort möglich

Die Individuelle Künstlerinnen- und Künstlerförderung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft ist freigegeben. Ab sofort können Künstler+innen aller Sparten, die ihren Lebens- und/oder Arbeitsmittelpunkt im Ruhrgebiet haben, sich für eine Förderung bewerben.

Dieses Jahr gibt es zwei Förderbereiche:
 
Der IKF Feuerwehrtopf unterstützt KünstlerInnen bei kurzfristigen künstlerischen Vorhaben, die einer beschleunigten Ausschüttung bedürfen. Auch ermöglicht er die Realisierung von Kleinstprojekten, die Fördersumme liegt zwischen 500 – 5.000 Euro pro Antrag.
Einreichungsfrist: 30. Juni 2019
 
Das IKF KünstlerInnen-Stipendium ermöglicht professionellen KünstlerInnen zweckfreies und selbstbestimmtes Arbeiten, um ihr künstlerisches Gesamtwerk weiterzuentwickeln. Zu dem monatlichen Barstipendium von 1.500 Euro können zusätzliche Materialkosten in selber Höhe beantragt werden. Die Dauer des Stipendiums bestimmt der/die AntragstellerIn selbst, der maximale Förderzeitraum beträgt zwölf Monate.
Einreichungsfrist: 07. Juli 2019
 
Detaillierte Informationen und alle wichtigen Dokumente sind auf der Webseite der IKF hinterlegt: https://www.e-c-c-e.de/individuelle-kuenstlerinnen-foerderung.html#c9143. 

Ansprechspartnerin ist Claudia Weber.

[mehr]

< 1 … 53 54 55 56 57 … 60 >
  • → Programm
  • Über LaB K
  • Kontakt
Newsletter
Impressum
Datenschutz
© 2025 kunsthaus nrw